Alles, was Kleinvermieter wissen müssen.
Mietspiegel und Rechtslage für konkrete Städte, verständliche Ratgeber zu Steuern und Mietrecht, und ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen. Kein Fachjargon, keine KI-Textwüste.
Mietspiegel & Rechtslage nach Stadt
Für jede Stadt: aktueller Marktschnitt, Mietpreisbremse ja/nein, Kappungsgrenze, zuständige Behörden und lokale Insider-Tipps.
Weitere Städte folgen wöchentlich. Nächste Seiten: Tübingen, Regensburg, Würzburg.
Stadt vorschlagenGuides für Kleinvermieter
Steuern, Mietrecht und Verwaltung - verständlich erklärt, mit Quellen belegt.
Nebenkostenabrechnung: Was du als Vermieter wirklich wissen musst
Umlagefähige Kosten, Grundsteuer nach der Reform, Fristen in beide Richtungen, Wirtschaftlichkeitsgebot und die häufigsten Fehler der Abrechnung 2025. Der Leitfaden mit Verweisen auf alle Detailbeiträge.
Artikel lesenMieterhöhung: Der Leitfaden für Vermieter
Sperrfrist, Kappungsgrenze, Begründung: Der komplette Ablauf einer Mieterhöhung für Vermieter, mit den häufigsten Fehlern, die dein Erhöhungsverlangen unwirksam machen.
Artikel lesenAnlage V 2026 Schritt für Schritt ausfüllen
Ausgefülltes Muster als PDF zum freien Download, dazu wo du den amtlichen Vordruck bekommst, was in welche Zeile gehört und welche Werbungskosten du absetzen darfst. Für das Steuerjahr 2025, abzugeben in 2026.
Artikel lesenMietkaution: Höhe, Anlage und Rückzahlung, was Vermieter wirklich dürfen
Wie viel Kaution du verlangen darfst, wie du sie anlegen musst und wann du sie zurückzahlst. Höhe, Trennungsgebot, Fristen und Einbehalt nach § 551 BGB klar erklärt.
Artikel lesenWelche Versicherungen braucht ein Vermieter wirklich?
Wohngebäude, Haftpflicht, Rechtsschutz, Elementar: welche Versicherungen ein Vermieter wirklich braucht, was umlagefähig und was absetzbar ist. Klar erklärt.
Artikel lesenGrundsteuer auf den Mieter umlegen: Voraussetzungen, Verteilerschlüssel und der Fall des höheren Bescheids
Die Grundsteuer ist voll umlagefähig, aber nur mit gültiger Klausel und richtigem Schlüssel. Was bei höheren Bescheiden gilt. Stand: September 2026.
Artikel lesenWirtschaftlichkeitsgebot bei Betriebskosten: Musst du das günstigste Angebot wählen?
Ein BGH-Urteil von 2026 stellt klar, wie weit das Wirtschaftlichkeitsgebot für Vermieter reicht. Was du bei der Betriebskostenabrechnung beachten solltest.
Artikel lesenMöbliert vermieten 2026: Was beim Möblierungszuschlag gilt und was Mietrecht II ändern soll
Was beim Möblierungszuschlag heute gilt (Zeitwert, Mietpreisbremse, Auskunftspflicht) und was Mietrecht II ändern soll: Offenlegung vor Vertragsschluss, 10-Prozent-Pauschale, Sanktion bei fehlender Angabe. Stand September 2026.
Artikel lesenDie wichtigsten Begriffe
Mietrechtliche und steuerliche Begriffe knapp erklärt - mit Gesetzesangabe und weiterführenden Links.
Mietpreisbremse
§ 556d BGBBegrenzt die Neuvertragsmiete in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt auf max. 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Gilt nur dort, wo das Bundesland sie per Verordnung aktiviert hat.
Mehr dazuKappungsgrenze
§ 558 Abs. 3 BGBBegrenzt Mieterhöhungen im laufenden Mietverhältnis auf 20 % (Standard) oder 15 % (angespannter Markt) innerhalb von drei Jahren. Gilt zusätzlich zur ortsüblichen Vergleichsmiete als Deckel.
Mehr dazuMietspiegel
§ 558c BGBÜbersicht der ortsüblichen Vergleichsmieten in einer Gemeinde. Kann einfach (Orientierungswert) oder qualifiziert (repräsentative Erhebung) sein. Viele kleinere Gemeinden haben keinen.
AfA (Absetzung für Abnutzung)
§ 7 EStGSteuerliche Abschreibung des Gebäudewerts über die Nutzungsdauer. Vermieter können jährlich 2,0 % (Baujahr 1925-2022) oder 3,0 % (ab 2023) des Gebäudeanteils vom Kaufpreis steuerlich abziehen.
Mehr dazuAnlage V
SteuererklärungFormular der Einkommensteuererklärung für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG). Enthält Mieteinnahmen, Betriebskosten, Schuldzinsen, AfA und alle weiteren Werbungskosten.
Mehr dazuBetriebskosten / Nebenkosten
§ 556 BGB, BetrKVLaufende Kosten des Gebäudes, die der Vermieter per Vorauszahlung auf den Mieter umlegen darf - z. B. Heizung, Wasser, Müll, Hausmeister. Jährliche Abrechnung mit 12 Monatsfrist Pflicht.
Mehr dazuKündigungsfristen
§ 573c BGBFür Vermieter: 3 Monate (bis 5 Jahre Mietdauer), 6 Monate (5-8 Jahre), 9 Monate (über 8 Jahre). Für Mieter: immer 3 Monate. Eigenbedarfskündigung erfordert berechtigtes Interesse.
Sperrfrist
§ 558 Abs. 1 BGBNach Mietbeginn oder der letzten Mieterhöhung darf frühestens nach 15 Monaten wieder erhöht werden. Das Erhöhungsschreiben kann erst nach Ablauf der Sperrfrist wirksam gestellt werden.
WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft)
WEG-GesetzGemeinschaft aller Eigentümer eines Mehrfamilienhauses mit Eigentumswohnungen. Beschlüsse über Instandhaltung, Hausgeld und Verwaltung werden in der Eigentümerversammlung gefasst.
Erhaltungsaufwand vs. Herstellungskosten
§ 9 EStG / §§ 255 HGBReparaturen und Instandhaltung (Erhaltungsaufwand) sind sofort und vollständig abzugsfähig. Maßnahmen, die das Gebäude über seinen ursprünglichen Zustand hinaus verbessern (Herstellungskosten), müssen über die AfA abgeschrieben werden.
Mehr dazuDieser Artikel ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Für deinen konkreten Fall wende dich an deinen Steuerberater oder Anwalt.
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